| Die Ejektorpumpe, eine geniale Erfindung |
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Bei der Ejektorpumpe handelt es sich um eine Strahlpumpe, die einen Unterdruck erzeugt und somit eine absaugende Funktion hat. Im Gegensatz dazu arbeitet die Injektorpumpe mit Überdruck und hat somit eine verdichtende Wirkung. In der Treibdüse der Ejektorpumpe befindet sich ein gasförmiges oder aber flüssiges Treibmedium, das mit hoher Geschwindigkeit aus dieser heraus tritt, wodurch ein dynamischer Druckabfall erzeugt wird und ein Unterdruck entsteht. Der dynamische Druckabfall ist zurückzuführen auf den schweizerischen Mathematiker und Physiker Daniel Bernoulli, der die bernoullische Energiegleichung aufstellte. Dabei handelt es sich um eine bedeutende Gleichung in der Strömungslehre. Nachdem der dynamische Druckabfall erzeugt wurde, trifft der Treibstrahl in der Mischkammer auf ein Saugmedium, das hier durch verschiedene Prozesse beschleunigt wird. Und solange der Mindestdruck aufrecht erhalten wird, können die verschiedenen Saugmittel nach und nach gefördert werden. Mit Hilfe der Ejektorpumpe kann man die unterschiedlichsten Fluide fördern, darunter Gase, Dämpfe, Aerosole, Suspensionen und Flüssigkeiten, die sowohl als Saug- als auch als Treibmedium dienen können. Die Ejektorpumpen sind einfach in der Handhabung, robust, sowie auch wartungs- und verschleißarm. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass diese Pumpen auch aus Spezialwerkstoffen hergestellt werden können, die chemisch und thermisch beständig sind. Zudem lassen sich mit der Ejektorpumpe auch hohe Verdichtungsverhältnisse erzeugen, wovon besonders die Vakuumtechnik profitiert. Ejektorpumpem sind zudem flexibel, was die Lage des Einbaus betrifft und können auch in explosionsgefährdeten Zonen eingesetzt werden, was das Einsatzgebiet noch einmal vergrößert. Zudem bietet die Ejektorpumpe auch ein hohes Einsparpotenzial für Unternehmen, sowohl bei den kapitalgebundenen, als auch bei den verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten. |